Der Aufschwung

1975 war es Otto Rosengart, der für die Gründung der Tischtennisabteilung verantwortlich zeichnete. Der Bau der Großsporthalle 1977 ermöglichte es, dass sich eine Volleyballabteilung unter der Führung von Eckehard Fruhner etablierte. Übungsleiterin Giesela Warner brachte einen Aufschwung beim Frauenturnen und unter der Leitung von Wolfgang Tittes fand die Sparte Freizeitsport einen regen Zuspruch. Einen großen Fortschritt machte die Fußballabteilung 1977 durch die Fertigstellung des Stadions, von wo an jetzt auf einem Rasenplatz, einem Hartplatz und einem kleinen Rasenplatz für die Jugend dem runden Leder nachgejagt werden konnte. Die elektronische Datenverarbeitung hielt im gleichen Jahr Einzug in die Vereinsadministration, ohne die ein heute über 900 Mitglieder starker Verein seine Vereinsgeschäfte nicht mehr führen könnte. Die Hexen- und Maskenbälle wurden durch die Idee von Dieter Wolf 1978 zum festen Bestandteil im Verein. Besucher, auch über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes, strömten während der Fastnachtszeit Woche für Woche, mittwochs und  samstags nach Trebur. Nach zwei turbulenten Jahren an der Vereinsspitze fanden an Pfingsten 1980 unter der Leitung des Ersten Vorsitzenden Dieter Wolf die Feierlichkeiten zum 75jährigen Bestehen des Vereins statt. Ein großer  Festumzug durch Trebur und der Große Bunte Abend im Festzelt mit Heinz Schenk waren die Höhepunkte des Jubiläums vor 25 Jahren. Ein Jahr später gründete sich die rührige Sparte der Wanderabteilung, welche im Jahr 1983 zum ersten Mal die Internationalen Wandertage ausrichtet.
Ein neuer Vereinsvorsitzender wurde 1984 gewählt. Gustav Gabriel löste Dieter Wolf nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit an der Spitze des Vereins ab. Das Aushängeschild des Vereins in den 80er Jahren waren die Volleyballdamen. Mehrere Meisterschaften und Aufstiege unter Trainer Michael Herold führten die Damen 1989 bis in die Zweite Bundesliga. Ein Jahr zuvor wurde der langjährige Zweite Vorsitzende Wilhelm Faßnacht zum neuen Mann an der Vereinsspitze gewählt. Die jedes Jahr im Juni erfolgreich durchgeführten Wandertage waren ein großer Verdienst von Wilhelm Faßnacht.
1992 konnte die Fußballabteilung erneut die Früchte guter Jugendarbeit ernten, was unter anderem auf das große Engagement unseres langjährigen und erfolgreichsten Jugendtrainers Rudi Engel zurück zu führen ist. Die Erste Mannschaft schaffte nach einem dramatischen Entscheidungsspiel den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Trainer Wolfgang Kraus konnte dabei auf eine Mannschaft aus „Treburer Buben“ und „routinierten Auswärtigen“ zurückgreifen. Leider konnte man diesen Aufstieg nicht im Vereinsheim feiern, da man nach Streitigkeiten mit dem damaligen Wirt das Eigenheim nicht mehr besuchte. Nun wurden die Überlegungen konkreter, am Stadion ein Vereinsheim einzurichten. Ein Geräteraum neben den Kabinen, in dem unser Platzwart die Eckfahnen, die Tornetze und den Abstreuwagen mit dem Kalk für die Linien auf dem Spielfeld lagerte, wurde zu einer kleinen gemütlichen Kneipe umgebaut. Daher auch der heutige Name „KALKSTÜBCHEN“.